Strandbadrevolution. Roman
Deuticke Verlag, Wien 2017

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Im Sommer 1972, in dem die Amerikaner Nordvietnam bombardieren, bereitet Ernst, der sich nach seinem Idol von den Rolling Stones Mick nennt, mit seinen Freunden im Strandbad die Revolution vor. Während sein Vater in der Garage mit Schweißarbeiten beschäftigt ist und seine Mutter die Tiefkühltruhe zum Bersten anfüllt, sollte Mick eigentlich für die Französisch-Nachprüfung lernen, lässt sich jedoch von zwei bislang im Bad noch nie gesichteten Mädchen ablenken. Doch schließlich endet dieser Sommer nicht nur für Candy, den jüngsten der Freunde, mit einer Katastrophe. Kurt Palm erzählt, wie lange ein Sommer in der Provinz sein kann und wie kurz und unerbittlich das Leben.

Und das schreibt die Kritik:

„Ein ausgezeichnetes Werk österreichischer Literatur, das sowohl emotionell als auch intellektuell anspricht.“
Martin G. Wanko,Vorarlberger Nachrichten, 21. Jänner 2017

„Könnte ein ähnlicher Buchseller wie Bad Fucking werden.“
Woman, 16. Februar 2017

„Strandbadrevolution ist kein tristes Buch, ja, es ist trotz Verlusten und Schicksalsschlägen nicht einmal melancholisch. Im Gegenteil, es ist oft lustig und durchgehend gelungen.“
Alexander Kluy, www.literaturhaus.at, 20. Februar 2017

„Das scheint eine Jugendzeit zu sein, wie sie tausendfach erlebt worden ist – einfühlsam und mit gutem Sprachempfinden geschildert.“
Werner Thuswaldner, Kleine Zeitung, 21. Februar 2017

„Kurt Palm amüsiert mit Strandbadrevolution sehr.“
Peter Pisa, Kurier, 25. Februar 2017

„Feine und doch frontale Erzählkunst.“
Heinz Sichrovsky, NEWS, 25. Februar 2017

„Man hätte von Palm ein groteskes Pointenfeuerwerk erwartet, umso mehr überrascht der feinsinnige Humor, der sich aus den recht lakonisch dargestellten Situationen und Dialogen ergibt.“
Friederike Leibl, Die Presse am Sonntag 26. Februar 2017

„Kurt Palms Roman Strandbad Revolution erzählt in ironischer Manier von der Komödie des Erwachsenwerdens in der Revolte-Zeit, von der Nervosität der Männchen und der Gelassenheit der Mädchen unter der Glocke des Stumpfsinns autoritären Familienlebens und dem ganzen Mief allgemein.“
Helmut Schödel, Süddeutsche Zeitung, 1. März 2017

„Der viel beschworene Geist der 70er Jahre – er findet sich in allen Spielarten zwischen Komik und Nachdenklichkeit im neuen Roman von Kurt Palm wieder. (…)
Viele aufregende Dinge geschehen – und andere deuten sich an. Jedenfalls wird es ein Sommer, nach dem nichts ist, wie es vorher war. Das Leben verspricht und lockt, es fragt aber auch nicht lange nach und tut, was zu tun ist. Bei aller jugendlichen Unbeschwertheit kriegen Mick und seine Freunde sehr wohl eine Ahnung von der Unerbittlichkeit des Seins.“
OÖ ORF.at, 2. März 2017

„Die Fahne der Revolution wehte auch auf dem Land. Kurt Palm erzählt davon wunderbar. (…)
Sommer 1972. Aus dem Stoff macht Kurt Palm seinen besten Roman, der Strandbadrevolution heißt und eine Hommage ist auf Tagträumerei, jugendliche Unbeschwertheit und die ungeheure Macht der Musik.“
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten, 2. März 2017

„Palm beschreibt einen Sommer des Erwachsenwerdens mit Höhen und berührenden Tiefen. Eine humorvolle, sympathische Nostalgietour.“
Kronen Zeitung, 3. März 2017

„Der Leser wird von Kurt Palm unterhalten, aber auch von den Tiefen nicht verschont. Herrlich sind manche Momente mit den Burschen, die am Ende so gar keine Helden werden. Wenn doch nur immer Strandbad sein könnte.“
Mariella Moshammer, Neues Volksblatt, 9. März 2017

„Palm erzählt mir viel Humor und Ironie, die Figuren wachsen einem ans Herz – wer die Siebziger erlebt hat, fühlt sich sofort irgendwie zu Hause in dem Buch.“
Angela Sellner, Österreich, Buchwoche, 11. März 2017

„Schräg, witzig, geistreich.“
Katharina Reigersberg, Wien heute/ORF 2, 11. März 2017

„Kurt Palm ist mit dem Roman Strandbadrevolution das Kunststück gelungen, ein zugleich kluges, humorvolles, aufklärerisches und berührendes Buch zu schreiben.“
Heimo Mürzl, Wiener Zeitung, 18. März 2017

„Strandbadrevolution heißt Kurt Palms jüngster Roman. Ungemein witzig, liebevoll und ganz nah an der Zeit. Als Hochwasserhosen nicht cool sondern lässig waren.“
pia, Neues Volksblatt, 18. März 2017

„Mick sucht nach Orientierung und sinniert Songtexten nach, die ihn beschäftigen. Das wird auf sehr intensive Art beschrieben. Der Autor nimmt sich Zeit für Gedankengänge und Diskussionen, die er Mick aus seiner Sicht darstellen lässt.“
Heike Rau, www.leselupe.de, 21. März 2017

„Die Kleinstadt-Jugend langweilt sich. Ab und zu nagt ein wenig Liebeskummer. Konzerte finden höchstens mal im Pfarrsaal statt. Geurlaubt wird in Oberitalien oder Jugoslawien. Autor und Regisseur Kurt Palm erzählt in seinem Roman Strandbadrevolution vom Sommer 1972. Ohne nostalgische Verklärung.“
Ö1/Leporello, 30. März 2017

„Der österreichische Autor und Regisseur erzählt seine Geschichte in Tonlagen, die zwischen Lakonie und Komik angesiedelt sind – wobei bekanntlich die Komik immer nur einen kurzen Schritt weit weg von der Tragik liegt.“
Werner Jung, Konkret Nr. 4/April 2017

„Mit Witz, aber niemals nach dem Kalauer schielend erzählt Palm. (…)
Bluna, Vietnamkrieg, Hochwasserhosen – alles drin.“
Michael Wurmitzer, Der Standard, Album, 8./9. April 2017

„Der viel beschworene Geist der 70er Jahre – er findet sich in allen Spielarten zwischen Komik und Nachdenklichkeit im neuen Roman Strandbadrevolution von Kurt Palm wieder.“
oe1.orf.at, 14. April 2017

„Kurt Palm greift für seinen Roman tief in die Erfahrungskiste seiner eigenen Jugend. Dabei verklärt er keineswegs, vielmehr schneidet er mit großer Raffinesse das reizvoll scheinende bürgerliche Idyll gegen Nachkriegssprachlosigkeit und reaktionäre Haltung. Das Nicht-Reden in Familie und Schule konterkariert er mit dem Geschnatter beim Wirt und am Badbuffet.“
Klaus Buttinger, Oberösterreichische Nachrichten, 15. April 2017

„Mit Strandbadrevolution legt Palm ein überraschend ernsthaftes, stringentes Erzählwerk vor, in dem er zwischen Komik (Ha! Ha! Said the Clown ist das erste Kapitel mit einem Songtitel von Manfred Mann überschrieben) und Tragik (das letzte heißt nach John Fogertys Weltnummer Bad Moon Rising) pendelt.“
Sebastian Fasthuber, Falter Nr. 16/19. April 2017