{"id":888,"date":"2017-02-13T14:30:19","date_gmt":"2017-02-13T13:30:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/?post_type=portfolio&#038;p=888"},"modified":"2017-11-15T11:38:05","modified_gmt":"2017-11-15T10:38:05","slug":"ein-sommernachtstraum","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/portfolio-item\/ein-sommernachtstraum\/","title":{"rendered":"Ein Sommernachtstraum &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Foto: Christian Herzenberger<\/p>\n<p>Nominiert f\u00fcr den Theaterpreis NESTROY in der Kategorie &#8222;Beste Bundesl\u00e4nderauff\u00fchrung 2017&#8220;<\/p>\n<p>Und das schreiben die KritikerInnen:<br \/>\n\u201eDie Urauff\u00fchrung am Donnerstag im Linzer Theater Ph\u00f6nix war ein h\u00f6chst am\u00fcsanter Abend.\u201c<br \/>\n<em>Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe, 3. Februar 2017<\/em><\/p>\n<p>\u201eViel Stringentes ist nicht zu berichten, eher von einem kruden Sammelsurium an seichten Einf\u00e4llen: Es wird gekalauert auf Teufel komm raus. Die Anspielungen auf die Lokalpolitik erreichen mehrmals das Niveau des Villacher Faschings.\u201c<br \/>\n<em>Reinhard Kriechbaum, nachtkritik.de, 3. Februar 2017<\/em><\/p>\n<p>\u201eDie gute Nachricht zuerst: Es war nicht urfad, sondern ganz unterhaltsam. Und der Villacher Fasching ist definitiv deutlich schlimmer.\u201c<br \/>\n<em>Christoph Gantner, Krone-Zeitung O\u00d6, 4. Februar 2017<\/em><\/p>\n<p>\u201eUnkonventionell und trotz einiger L\u00e4ngen unterhaltsam, die Absurdit\u00e4t des Alltags und den Mut zum seichten Schm\u00e4h gleicherma\u00dfen zelebrierend \u2013 kurzum, es war ein Abend, der klar die Handschrift des f\u00fcr Buch und Regie verantwortlich zeichnenden Kurt Palm trug. (\u2026)<br \/>\nDer kreative Freigeist Palm hat kein St\u00fcck im klassischen Sinn geschrieben, sondern eine zwischen Zeitreise-Groteske, Politposse und Volksb\u00fchne changierende Szenerie geschaffen, in der das Chaos als oberstes Ordnungsprinzip fungiert und Stringenz ein verp\u00f6ntes Fremdwort ist. Des wird jo immer absurder hei\u00dft es an mehreren Stellen. Richtig. Der so irre wie irrlichternde Plot bem\u00fcht sich erst gar nicht, mehr als ein Vehikel f\u00fcr das Sandler-Triumvirat zum Spintisieren, G\u2019scheidwascheln und L\u00e4stern zu sein. Da wird die Frage diskutiert, ob da P\u00fchringer mitm Haimbuchner in die Hapfn geht, die Sinnhaftigkeit von psychiatrischen Behandlungen f\u00fcr Haustiere er\u00f6rtert und versucht zu eruieren, ob PKK-Chef \u00d6calan in Verbindung mit der Tourismusregion \u00d6tscherland steht.<br \/>\n<em>Lukas Luger, Ober\u00f6sterreichische Nachrichten, 4. Februar 2017<\/em><\/p>\n<p>\u201ePalms Polit-Groteske hat Haimbuchner und WC Strache auf der Schaufel, auch andere Honoratioren kommen zum Handkuss.(\u2026)<br \/>\nRegisseur und Autor Kurt Palm scheut nicht vor tiefen Wuchteln zur\u00fcck, die teils wohl seiner Jugend entsprungen sind. Floskeln, Klischees, Wirklichkeiten \u2014 das wird kr\u00e4ftig gesch\u00fcttelt und zur Wiedergabe gebracht. Und die Musik vom K\u00e4rntner Kroaten Marco Mrcela und dem syrischen Kurden Hasan Ibrahim samt Gebetsteppich ist bestes Minderheiten-Programm. (\u2026)<br \/>\nViel Beifall f\u00fcr Kurt Palms Groteske.\u201c<br \/>\n<em>Philipp Wagenhofer, Neues Volksblatt, 4. Februar 2017<\/em><\/p>\n<p>\u201eTheater im Theater \u00fcbers Theater im Theater (und im Leben) mit einem scharfen Blick auf soziale Untiefen, seichte Unterhaltungsevents und primitive Politiker \u2013 daraus baut Autor und Regisseur Palm einen witzigen, lustvoll gespielten Abend.<br \/>\n(\u2026)<br \/>\nKonsequent wird hinterh\u00e4ltig Schm\u00e4h gef\u00fchrt und auch vor brutalen Kalauern nicht zur\u00fcckgeschreckt. So rutschen Sozialkritik und Populismusschelte, Satire \u00fcber das Unaushaltbare, Klischees, die eh die Wahrheit sind, leicht ins Bewusstsein des Publikums.\u201c<br \/>\n<em>Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten, 6. Februar 2017<\/em><\/p>\n<p>\u201eDas aus dem Geiste des Sozialismus entwickelte wilde sozialkritische Spintisieren nach der Trashtheatermethode der fr\u00fchen Nullerjahre hat Zugkraft. (\u2026)<br \/>\nDie Besonderheit des Abends (im tiefen ober\u00f6sterreichischen Slang) liegt im vers\u00f6hnlichen Ineinanderschieben verschiedener Perspektiven. Nicht nur finden K\u00e4rntner mit syrischen Liedern zusammen, werden ober\u00f6sterreichische Religionskriege (Frankenburger W\u00fcrfelspiele) in heutigen gespiegelt. Sogar einer wie der trinkfreudige Lindi bekennt sich irgendwann dann doch zu Palatschinken nach den f\u00fcnf Elementen. Geht doch!\u201c<br \/>\n<em>Margarete Affenzeller, Der Standard, 6. Februar 201<\/em>7<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Ein Sommernachtstraum oder Badewannengriffe im Preisvergleich<br \/>\nvon Kurt Palm<br \/>\nDie drei Kupfermuckn-Verk\u00e4ufer Bertl, Rudi und Lindi proben im Linzer KP\u00d6-Heim in der Melicharstra\u00dfe den \u201eSommernachtstraum\u201c von William Shakespeare. Da sie aber wenig Lust zum Textlernen haben, r\u00e4sonieren sie lieber \u00fcber Badewannen mit Seitent\u00fcren, depressive Metzger, braune Zwerge oder fleischfressende Rosen. Als sie im Radio die Meldung von der Ermordung John F. Kennedys h\u00f6ren, wird ihnen bald klar, dass sie in ein Zeitloch gefallen sein m\u00fcssen. Der Auftritt des \u201eMannes mit dem Diaprojektor\u201c und die Stimmen des \u201eGeists von Hamlets Vater\u201c und des \u201eGespensts des Kommunismus\u201c tragen das Ihre zur Verwirrung bei. Als die zwei Musiker Said und Drago die Szene betreten, entspannt sich die Lage zun\u00e4chst wieder bei einem gemeinsamen T\u00e4nzchen. Allerdings haben unsere drei Freunde die Rechnung ohne den Tod gemacht, dessen Erscheinen die Absurdit\u00e4t der Ereignisse auf die Spitze treibt.<\/p>\n<p>Nach dem Erfolgsst\u00fcck \u201eDer Zwerg ruft\u201c im Kulturhauptstadtjahr 2009 wagt das unverwechselbare Trio erneut einen Trip durch das wilde Kurtpalmistan.<\/p>\n<p>Urauff\u00fchrung am 2. Februar 2017 im Theater Ph\u00f6nix in Linz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foto: Christian Herzenberger Nominiert f\u00fcr den Theaterpreis NESTROY in der Kategorie &#8222;Beste Bundesl\u00e4nderauff\u00fchrung 2017&#8220; Und das schreiben die KritikerInnen: \u201eDie Urauff\u00fchrung am Donnerstag im Linzer Theater Ph\u00f6nix war ein h\u00f6chst am\u00fcsanter Abend.\u201c Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe, 3. 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