{"id":1385,"date":"2020-01-14T18:42:17","date_gmt":"2020-01-14T17:42:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/?p=1385"},"modified":"2024-03-21T18:58:37","modified_gmt":"2024-03-21T17:58:37","slug":"mozart-der-islam-und-der-henker-von-salzburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/mozart-der-islam-und-der-henker-von-salzburg\/","title":{"rendered":"Mozart, der Islam und der Henker von Salzburg"},"content":{"rendered":"<p><i>\u201eErst gek\u00f6pft, dann gehangen\u201c<\/i><\/p>\n<p><i>Mozart, der Islam und der Henker von Salzburg<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/i><\/p>\n<p><i>Von Kurt Palm<\/i><\/p>\n<p>Am 11.\u00a0November 1780 notierte Nannerl Mozart in ihr Tagebuch: \u201eZwei arme S\u00fcnder entk\u00f6pfet worden.\u201c Bei den Delinquenten, die vom Salzburger Scharfrichter Franz Joseph Wohlmuth unter gro\u00dfer Anteilnahme der Bev\u00f6lkerung enthauptet wurden, handelte es sich um den 29-j\u00e4hrigen B\u00e4ckerjungen Kaspar Bleicher und den 31-j\u00e4hrigen Lederergesellen Florian Albrechts. Der Kopf Bleichers wurde zur Abschreckung auf einen Pfahl gesteckt und der K\u00f6rper Albrechts auf ein Rad geflochten. Kopf und K\u00f6rper blieben so lange ausgestellt, bis die V\u00f6gel das Fleisch von den Knochen gefressen hatten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im \u201eExecutions-Einschreibbuch\u201c Wohlmuths tragen die Hingerichteten die Nummern 164 und 165. W\u00e4hrend seiner Amtszeit als Salzburger Scharfrichter bef\u00f6rderte Wohlmuth zwischen 1757 und 1817 insgesamt 226 Verurteilte vom Leben zum Tod. Als Wohlmuth<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>seine Meisterpr\u00fcfung ablegte und einen Verurteilten mit einem einzigen Schwerthieb erfolgreich k\u00f6pfte, war er gerade einmal neunzehn Jahre alt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Franz Joseph Wohlmuth war in Salzburg aber nicht nur f\u00fcr die Hinrichtungen mit dem Schwert und dem Galgen verantwortlich, sondern auch f\u00fcr die Folterungen und k\u00f6rperlichen Z\u00fcchtigungen. Aus Wohlmuths penibel gef\u00fchrten Aufzeichnungen geht hervor, dass er die Folter in Salzburg noch bis 1801 anwandte, w\u00e4hrend diese in \u00d6sterreich bereits 1776 abgeschafft worden war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dass die Delinquenten zum gr\u00f6\u00dften Teil aus den unteren sozialen Schichten stammten, versteht sich angesichts der politischen Verh\u00e4ltnisse und des Rechtsverst\u00e4ndnisses im katholischen F\u00fcrsterzbistum Salzburg von selbst.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Vollstreckung der vielen Todesurteile war freilich nicht die einzige Besonderheit, durch die sich die Rechtsprechung im Erzstift auszeichnete. Ein weiteres Spezifikum waren hier die Unzuchtsstrafen, die besonders hart ausfielen, wenn es sich um M\u00fctter au\u00dferehelicher Kinder oder um M\u00e4dchen und Frauen handelte, die \u201esittlicher\u201c Verfehlungen beschuldigt wurden. In diesem Zusammenhang notierte Nannerl Mozart im\u00a0August 1775, dass im Rathaus \u201e7 Jungfern ausgepeitscht und 6 in das Zuchthaus gef\u00fchrt wurden\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ihr Vater, Leopold, schrieb im Mai 1785, dass in Salzburg 17 bettelnde Frauen ins Zuchthaus geworfen und \u201eeinige\u201c Bettlerinnen \u00f6ffentlich gepr\u00fcgelt oder an den Pranger gestellt wurden. Andere wurden des Landes verwiesen und mit dem Buchstaben S gebrandmarkt, damit man au\u00dferhalb Salzburgs wusste, woher die Verurteilten kamen. Der Hass auf Bettler hat in Salzburg also eine l\u00e4ngere Tradition als manche glauben m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Ein halbes Jahr sp\u00e4ter berichtete Leopold Mozart, dass ein verurteilter Soldat auf dem heutigen Makartplatz \u201evon 200 Mann 10 mal\u201c mit Spie\u00dfruten geschlagen wurde. In der \u201eZauberfl\u00f6te\u201c droht der edle Sarastro dem b\u00f6sen Mohren Monostatos nur \u201e77 Sohlenstreich\u201c an.<\/p>\n<p>Wie sehr Hinrichtungen damals Teil des Alltagslebens waren, geht auch aus einem Brief hervor, den Leopold Mozart im Oktober 1777 an seinen Sohn nach M\u00fcnchen schrieb: \u201eHeute in der Fr\u00fch hat man einen aufgehenkt. Abends ist Kom\u00f6die, morgen maskierter Ball, den der F\u00fcrst Breiner gibt.\u201c Sechs Wochen sp\u00e4ter berichtete Leopold \u00fcber die Hinrichtung eines 19-j\u00e4hrigen Diebes, dessen K\u00f6rper ebenfalls auf das Rad geflochten wurde.<\/p>\n<p>Einem franz\u00f6sischen Soldaten, der zum Tod durch den Strang verurteilt worden war, wurde von Wohlmuth eine Hand abgehackt und wieder verbunden, damit der Verurteilte nicht vor der Hinrichtung verblutete.<\/p>\n<p>Wir halten also fest, dass zur Mozartzeit in Salzburg an Frauen und M\u00e4nnern die Pr\u00fcgelstrafe vollzogen wurde, H\u00e4ftlinge brutalen Folterungen ausgesetzt waren und zum Tode Verurteilte nicht nur \u00f6ffentlich hingerichtet, sondern zur Abschreckung auch gepf\u00e4hlt oder auf das Rad geflochten wurden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Hinrichtungs- und Folterpraktiken im katholischen Salzburg vor zweihundert Jahren unterschieden sich also nicht von denen des Islamischen Staats im Irak oder in Syrien heute.<\/p>\n<p>Nehmen wir an dieser Stelle einen Ortswechsel in die T\u00fcrkei vor, wo Mozarts Singspiel \u201eDie Entf\u00fchrung aus dem Serail\u201c spielt. Wir befinden uns auf einem Platz vor dem Palast des Bassa Selim. Der aus Spanien stammende christliche Edelmann Belmonte ist auf der Suche nach seiner entf\u00fchrten Verlobten Constanze und trifft dabei auf den T\u00fcrken Osmin, der bei Bassa Selim als Aufseher arbeitet. In seinem Auftrittslied \u201eWer ein Liebchen hat gefunden\u201c macht Osmin kein Hehl daraus, dass sein Frauenbild exakt dem Klischee des Muselmanen entspricht, der sich seine Frauen dadurch gef\u00fcgig macht, dass er sie einsperrt: \u201eDoch sie treu sich zu erhalten, schlie\u00df er Liebchen sorglich ein.\u201c<\/p>\n<p>Nach diesem Bekenntnis wendet sich Osmin dem unbekannten Belmonte zu, den er zur Begr\u00fc\u00dfung gleich einmal als \u201eGalgenschwengel\u201c bezeichnet. Als Belmonte den Namen seines Dieners Pedrillo erw\u00e4hnt, w\u00fcnscht Osmin dem einen wie dem anderen den Tod. Die Art und Weise, wie Osmin die beiden ins Jenseits bef\u00f6rdern m\u00f6chte, kommt uns allerdings bekannt vor. W\u00e4hrend er n\u00e4mlich Pedrillo \u201espie\u00dfen\u201c m\u00f6chte, droht er Belmonte die \u201eBastonade\u201c an, also jene Pr\u00fcgelstrafe, die in Salzburg zur Mozartzeit gang und g\u00e4be war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf der Handlung entwickelt sich Osmin immer mehr zum Prototyp des orientalischen Barbaren, der von Blondchen, der Bedienten Constanzes, folgerichtig als \u201eTier\u201c bezeichnet wird. Osmins Replik \u201eVerbrennen sollte man die Hunde\u201c verpufft angesichts der Entscheidung Bassa Selims, die Europ\u00e4er ziehen zu lassen, freilich im Leeren.<\/p>\n<p>Aufschlussreich in diesem Kontext sind die Anmerkungen, die in Georg Nikolaus Nissens Mozart-Biographie aus dem Jahr 1828 zu finden sind: \u201eOsmin ist ganz, was er sein soll, ein grober, niedertr\u00e4chtiger T\u00fcrke. Sklavensinn und die ihm so nahe verwandte sinnlose Grausamkeit und l\u00e4ppische Brutalit\u00e4t charakterisieren diese orientalische Nichtsw\u00fcrdigkeit in scharfen Umrissen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Diese Charakterisierung Osmins entspricht durchaus dem Zeitgeist, wenngleich es in der \u201eEntf\u00fchrung\u201c am Ende insofern eine unerwartete Wendung gibt, als sich ausgerechnet der Moslem Bassa Selim als gro\u00dfm\u00fctig erweist und den beiden christlichen Paaren ihre Freiheit schenkt. Diese wundersame F\u00fcgung des Schicksals \u00e4ndert allerdings nichts an der zentralen Botschaft dieses Singspiels, die da lautet, dass der christliche Okzident dem islamischen Orient moralisch \u00fcberlegen ist. Nicht zuf\u00e4llig weist Pedrillo gegen Ende der Oper ausdr\u00fccklich darauf hin, dass er \u201eeinem guten altchristlichen Geschlecht aus Spanien\u201c entstamme.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit dem Konflikt Abendland\/Morgenland bzw. Christentum\/Islam sind zwei weitere Szenen in der \u201eEntf\u00fchrung\u201c aufschlussreich.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn des 2.\u00a0Aufzugs kommt es zwischen Blondchen und Osmin zu einem heftigen Streit, bei dem es um die Rolle der Frau im Islam geht und in dessen Verlauf Osmin erkl\u00e4rt: \u201eHier sind wir in der T\u00fcrkei, und da geht\u2019s aus einem andern Tone. Ich dein Herr, du meine Sklavin; ich befehle, du musst gehorchen!\u201c<\/p>\n<p>Darauf Blondchen: \u201eT\u00fcrkei hin, T\u00fcrkei her! Weib ist Weib, sie sei, wo sie wolle! Sind eure Weiber solche N\u00e4rrinnen, sich von euch unterjochen zu lassen, desto schlimmer f\u00fcr sie.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBeim Allah\u201c, antwortet Osmin, \u201edie w\u00e4r\u2018 glatt imstande, uns allen die Weiber rebellisch zu machen!\u201c<\/p>\n<p>Wie es unter diesen Umst\u00e4nden \u00fcbrigens Don Giovanni geschafft haben will, in der T\u00fcrkei mit 91 Frauen Sex zu haben, bleibt ein R\u00e4tsel. Aber wahrscheinlich ist das Bumsregister, das Leporello f\u00fcr seinen Herrn angelegt hat, ohnehin eine F\u00e4lschung.<\/p>\n<p>Der Librettist der \u201eEntf\u00fchrung\u201c., Gottlieb Stephanie, war nur einer von vielen Autoren des 18. Jahrhunderts, die sich mit der orientalischen Frage besch\u00e4ftigten, und auch Mozart setzte sich bereits viele Jahre vor der \u201eEntf\u00fchrung\u201c mit dem damals sehr popul\u00e4ren \u201eSerail\u201c-Thema auseinander, so zum Beispiel in seinem Singspiel \u201eZaide\u201c.<\/p>\n<p>In einem Brief an seinen Vater bezeichnete Mozart die Textvorlage Gottlieb Stephanies<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>als \u201et\u00fcrkisches Sujet\u201c, womit alles gesagt war, denn als flei\u00dfiger Theatergeher war Leopold Mozart mit dieser Materie ebenso vertraut wie sein Sohn. In ihrer weltanschaulichen Orientierung unterschieden sich die \u201et\u00fcrkischen\u201c St\u00fccke der Mozartzeit nur im Detail voneinander. Im Mittelpunkt stand immer der gro\u00dfe Konflikt zwischen Orient und Okzident, bei dem stets der Okzident als Sieger hervorging.<\/p>\n<p>Als weiteres Beispiel f\u00fcr dieses Prinzip sei aus der \u201eEntf\u00fchrung\u201c jene Szene angef\u00fchrt, in deren Verlauf Pedrillo seinen Widersacher Osmin von den Vorz\u00fcgen des Alkohols zu \u00fcberzeugen versucht. Obwohl Pedrillos vordergr\u00fcndiges Ziel darin besteht, Osmin betrunken zu machen, geht es hier auch um eine grunds\u00e4tzliche Kritik an den religi\u00f6sen Vorschriften des Islam.<\/p>\n<p>Pedrillo: \u201eFr\u00f6hlichkeit und Wein vers\u00fc\u00dft die h\u00e4rteste Sklaverei. Wahrhaftig, da hat euer Vater Mahomet einen verzweifelten Bock geschossen, dass er euch den Wein verboten hat.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nachdem Osmin z\u00f6gert und darauf hinweist, dass ihm seine Religion den Genuss von Alkohol verbiete, bedr\u00e4ngt ihn Pedrillo und singt mit ihm das Duett \u201eVivat Bacchus, Bacchus lebe\u201c. Erst die Musik f\u00fchrt bei Osmin zu einem langsamen Umdenken und nachdem er endlich zur Flasche gegriffen hat, ist er am Ende so betrunken, dass er nur noch m\u00fcde vor sich hin lallt: \u201eDas ist wahr, Wein, Wein ist ein sch\u00f6nes Getr\u00e4nk; und unser gro\u00dfer Prophet mag mir\u2019s nicht \u00fcbelnehmen. Gift und Dolch, es ist doch eine h\u00fcbsche Sache um den Wein!\u201c<\/p>\n<p>Auch in dieser Szene wird deutlich, dass es bei der \u201eEntf\u00fchrung\u201c letztendlich um die Reproduktion kolonialer Blickverh\u00e4ltnisse geht. Dabei stehen die \u201eT\u00fcrken\u201c samt ihrer Sitten und Gebr\u00e4uche stellvertretend f\u00fcr die zur\u00fcckgebliebenen und unaufgekl\u00e4rten Moslems.<\/p>\n<p>Die ber\u00fchmte Arie des Osmin \u201eSolche hergelaufne Laffen\u201c wird landl\u00e4ufig als die Rachephantasie eines barbarischen Moslems interpretiert. Zu fragen w\u00e4re allerdings, ob in dieser Arie nicht vielmehr die weit \u00fcber die Mozartzeit hinaus g\u00e4ngige Rechtspraxis im katholischen F\u00fcrsterzbistum Salzburg beschrieben wird?<\/p>\n<p>\u201eErst gek\u00f6pft, dann gehangen,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>dann gespie\u00dft auf hei\u00dfe Stangen,<\/p>\n<p>dann verbrannt, dann gebunden,<\/p>\n<p>und getaucht, zuletzt geschunden!\u201c<\/p>\n<p><i>Der Standard, ALBUM, 23.\/24. J\u00e4nner 2016<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eErst gek\u00f6pft, dann gehangen\u201c Mozart, der Islam und der Henker von Salzburg\u00a0 Von Kurt Palm Am 11.\u00a0November 1780 notierte Nannerl Mozart in ihr Tagebuch: \u201eZwei arme S\u00fcnder entk\u00f6pfet worden.\u201c Bei den Delinquenten, die vom Salzburger Scharfrichter Franz Joseph Wohlmuth unter gro\u00dfer Anteilnahme der Bev\u00f6lkerung enthauptet wurden, handelte es sich um den 29-j\u00e4hrigen B\u00e4ckerjungen Kaspar Bleicher [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1385"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1809,"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385\/revisions\/1809"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}