{"id":68,"date":"2016-08-27T18:56:26","date_gmt":"2016-08-27T16:56:26","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.1.104\/enfold-blog\/?p=1"},"modified":"2016-11-28T16:31:24","modified_gmt":"2016-11-28T15:31:24","slug":"a-nice-entry","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palmfiction.net\/blog\/a-nice-entry\/","title":{"rendered":"Wo hat Stalin in Meidling seinen Kabeljau gekauft?"},"content":{"rendered":"<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-0366cc7376be6c9e82a3e9cc8987b64f '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im J\u00e4nner und Februar 1913 hielt sich Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, besser bekannt unter dem Namen Stalin, in Meidling auf, um hier das bahnbrechende Werk \u201eMarxismus und nationale Frage&#8220; zu schreiben.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auf Vermittlung Lenins kam Stalin beim Emigrantenehepaar Alexander und Jelena Trojanowski unter, das mit seiner kleinen Tochter Galina und der Haush\u00e4lterin Olga Weiland in der Sch\u00f6nbrunner Schlo\u00dfstra\u00dfe 30, auf T\u00fcr Nummer 7, lebte. Hier verfasste der \u201epr\u00e4chtige Georgier&#8220;, wie er von Lenin genannt wurde, aber nicht nur diesen Grundsatztext zur russischen Revolution, hier traf er auch zum ersten Mal mit Leo Trotzki zusammen. G\u00e4be es den Ausdruck \u201eHass auf den ersten Blick\u201c, dann w\u00fcrde \u00dfer wohl auf diese Begegnung zutreffen. W\u00e4hrend Trotzki von Stalins \u201evor Bosheit funkelnden gelben Augen\u201c abgeschreckt war, sah Stalin in Trotzki in erster Linie einen \u201eMarktschreier\u201c. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auch Stalins erste Begegnung mit Nikolaj Bucharin, dem langj\u00e4hrigen Chefredakteur der \u201ePrawda&#8220;, fand in dieser Wohnung statt. Wie Trotzki wurde auch Bucharin Jahre sp\u00e4ter ein Opfer von Stalins S\u00e4uberungspolitik.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nachdem bei den Bolschewiki Unklarheit dar\u00fcber herrschte, wie man das Nationalit\u00e4tenproblem in Russland l\u00f6sen solle, wurde Stalin nach Wien geschickt, um aus den Fehlern der Habsburger die richtigen Schl\u00fcsse f\u00fcr die Vorbereitung der Revolution in Russland zu ziehen. Stalins Text, den Lenin als \u201eganz hervorragend\u201c bezeichnete, spielte dann ja auch tats\u00e4chlich eine entscheidende Rolle bei der L\u00f6sung der Nationalit\u00e4tenfrage nach der Oktoberrevolution 1917.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit Fug und Recht kann man also behaupten, dass Stalins Aufenthalt in Meidling von eminenter historischer Bedeutung war. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb in der Sch\u00f6nbrunner Schlo\u00dfstra\u00dfe 30 immer noch eine Gedenktafel an Stalin erinnert. Es ist eine imposante Marmortafel mit Bronzerelief, die im Dezember 1949 aus Anlass von Stalins 70. Geburtstag vom damaligen Wiener B\u00fcrgermeister Theodor K\u00f6rner feierlich enth\u00fcllt wurde. In Artikel 19 des Staatsvertrags hat sich \u00d6sterreich \u00fcbrigens verpflichtet, Denkm\u00e4ler der Alliierten zu sch\u00fctzen und zu pflegen, weshalb eine Entfernung dieser Tafel \u2013 wie sie zum Beispiel \u00d6VP und FP\u00d6 fordern \u2013 eine klare Verletzung des Staatsvertrags w\u00e4re. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als f\u00fchrendes Mitglied\u00aa der Bolschewiki wurde Stalin in Russland insgesamt acht Mal verhaftet und in die Verbannung geschickt. Mit gef\u00e4lschten Papieren gelang ihm aber immer wieder die Flucht. In der Illegalit\u00e4t nannte sich Stalin Koba Iwanowitsch, K. Kato, Zakhar Gregorian Melikyants, Gaioz Nizharadze oder Stavros Papadopoulos. In Wien benutzte er das Pseudonym Stavros Papadopoulos. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Abseits der politischen Bedeutung von Stalins Aufenthalt in Meidling stellt sich die Frage, wie sein Alltag damals ausgesehen haben k\u00f6nnte. Stalin wird ja nicht wochenlang in seinem Zimmer gesessen und an seinem Text geschrieben haben. Wir wissen zum Beispiel, dass Stalin f\u00fcr Galina oft Bonbons gekauft hat, die es im Sch\u00f6nbrunner Park an einem Stand gab. Von seiner Unterkunft war es zwar nicht weit bis zu diesem Park, aber wenn Stalin gewollt h\u00e4tte, h\u00e4tte er bequem auch mit der Stra\u00dfenbahn \u2013 z. B. mit den Linien 57, 59 oder 60 \u2013 dorthin fahren k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Leider ist nicht bekannt, was es bei den Trojanowskis zum Mittagessen gab, aber nehmen wir einmal an, Stalin h\u00e4tte Lust auf Meeresfisch gehabt, dann h\u00e4tte er diesen in der Nordsee-Filiale bei der Stadtbahnstation Meidling-Hauptstra\u00dfe bekommen. Hier h\u00e4tte Stalin zwischen Seeaal, Heilbutt, Austernfisch, Knurrhahn oder Kabeljau w\u00e4hlen k\u00f6nnen. Und wenn er bereit gewesen w\u00e4re, f\u00fcr ein Dutzend amerikanischer Austern (\u201eblue points\u201c) zwei Kronen zu bezahlen, h\u00e4tte er diese dort ebenfalls bekommen. Um denselben Betrag h\u00e4tte sich Stalin bei der \u201eWiener Gro\u00dfst\u00e4dtischen Milch-Versorgungsunternehmungs-Gesellschaft\u201c in der Sch\u00f6nbrunnerstra\u00dfe 187 \u00fcbrigens mit 23 \u201egarantiert frischen Eiern\u201c eindecken k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sehr beliebt waren damals auch Maggi-Suppenw\u00fcrfel, von denen ein St\u00fcck zw\u00f6lf Heller kostete. Die W\u00fcrfel wurden in den Sorten Reis, Erbs mit Speck, Kartoffel und Julienne angeboten. \u201eVerlangen Sie nicht einfach \u201aRindsuppenw\u00fcrfel\u2018, sondern stets ausdr\u00fccklich Maggi\u2018s Rindsuppenw\u00fcrfel, denn diese sind die Besten\u201c, hie\u00df es in der Werbung. Ob Stalin f\u00fcr Werbung dieser Art empf\u00e4nglich war?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sollte Stalin einmal Zahnschmerzen gehabt haben, so h\u00e4tte er in der Meidlinger Hauptstra\u00dfe Nr. 1 im Zeitraum von 8 \u2013 18 Uhr (auch an Sonntagen!) die Dienste eines Zahnarztes zu folgenden Konditionen in Anspruch nehmen k\u00f6nnen: \u201eZ\u00e4hne zu 2 Kronen. Plomben zu 2 Kronen. Zahnziehen (schmerzlos) COCAIN 1 Krone. Tel. 1397.\u201c <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Olga Weiland soll sich einmal \u00fcber Stalins mangelnde K\u00f6rperhygiene beschwert haben. Das l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass Stalin die beiden \u00f6ffentlichen B\u00e4der in Meidling, n\u00e4mlich das Theresienbad in der Hufelandgasse 3 und das Pfannsche Mineralbad in der Niederhofgasse 14, wahrscheinlich eher nicht besucht hat.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sehr wohl k\u00f6nnen wir aber davon ausgehen, dass Stalin das eine oder andere Mal ins Kino gegangen ist. Immerhin gab es 1913 bereits f\u00fcnf Kinos in Meidling. Das \u201eF\u00fcchslhofkino\u201c; das \u201eMeidlinger Biographen Theater\u201c; das \u201eElektrotheater American Bioscop\u201c; das \u201eWolfgang-Kino\u201c und das \u201eSch\u00f6nbrunner Kino-Theater in Weigl\u2018s Dreherpark\u201c. Die Eintrittspreise betrugen zwischen 60 Heller und einer Krone, daf\u00fcr waren alle Tische und Sitzpl\u00e4tze numeriert.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gezeigt wurden Filme wie \u201eSt\u00e4rker als der Tod\u201c (Drama); \u201eDer kleine kurzsichtige Fritz\u201c (Humoristische Szenen); \u201eDas nimmer ruhende Wasser\u201c (Pr\u00e4chtige Naturszenerien); \u201eHelfer der Menschheit\u201c (Lebensdrama in zwei Akten) oder \u201eZocken aus Liebe\u201c (Posse). Der letztgenannte Film lief im Sch\u00f6nbrunner Kino-Theater in Weigl\u2018s Dreherpark in der Sch\u00f6nbrunnerstra\u00dfe 307. In diesem Vergn\u00fcgungsetablissement gab es neben einem Kino auch S\u00e4le, in denen Konzerte, Ringk\u00e4mpfe und Zirkusauff\u00fchrungen stattfanden. Star in dem Film \u201eZocken aus Liebe\u201c war der ber\u00fchmte franz\u00f6sische Komiker Max Linder, den Charlie Chaplin als sein gro\u00dfes Vorbild bezeichnete. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jahre sp\u00e4ter, als Stalin l\u00e4ngst im Kreml residierte, lie\u00df er sich dort einen eigenen Kinosaal einrichten, in dem er mit Vorliebe Filme mit Charlie Chaplin und \u201eTarzan\u201c Johnny Weissm\u00fcller sah. Stalin war auch ein gro\u00dfer Western-Fan, dass er aber John Wayne wegen dessen antikommunistischer Gesinnung ermorden lassen wollte, darf getrost ins Reich der Legenden verwiesen werden. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jetzt stellt sich nat\u00fcrlich die Frage, mit welchem Geld Stalin seinen mehrw\u00f6chigen Aufenthalt in Wien finanziert hat. Nach seiner aus politischen Gr\u00fcnden erfolgten Entlassung aus dem Priesterseminar in Tiflis, war Stalin ja nur noch als Berufsrevolution\u00e4r t\u00e4tig. In dieser Funktion war er \u00fcbrigens federf\u00fchrend an den Geldbeschaffungsaktionen f\u00fcr die Bolschewiki beteiligt. Diese wurden vom \u201eAusschuss zur revolution\u00e4ren Enteignung der Banken\u201c durchgef\u00fchrt, was im Klartext nichts anderes hie\u00df, als dass Banken ausgeraubt wurden. Nach dem spektakul\u00e4ren \u00dcberfall auf die Reichsbankfiliale in Tiflis am 26. Juni 1907, bei dem etwa vierzig Menschen ums Leben kamen, war damit allerdings Schluss. Lenin war der Meinung, dass \u201eterroristische Aktionen\u201c dieser Art mit der Ideologie der Bolschewiki nicht vereinbar w\u00e4ren. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Stalins Lebensf\u00fchrung in Wien war aber sicher nicht so aufw\u00e4ndig, dass man daf\u00fcr eine Bank h\u00e4tte ausrauben m\u00fcssen. Au\u00dferdem verf\u00fcgte Alexander Trojanowski als Spross einer reichen Adelsfamilie \u00fcber gen\u00fcgend Mittel, um Stalins Aufenthalt in Meidling finanzieren zu k\u00f6nnen. Lenin empfahl die Trojanowskis ja nicht nur, weil sie \u201egute Leute\u201c waren, sondern auch, weil sie \u201eGeld hatten\u201c.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mitte Februar 1913 kehrte Stalin wieder nach Petersburg zur\u00fcck, wo er w\u00e4hrend eines von den Bolschewiki veranstalteten Konzerts in der Kalaschnikow-B\u00f6rse verhaftet und f\u00fcr vier Jahre in die Verbannung nach Sibirien geschickt wurde. Kurz nach seiner Verhaftung wurde die in Meidling verfasste Schrift \u201eMarxismus und nationale Frage\u201c im theoretischen Organ der Bolschewiki, \u201eProsweschtschenije\u201c (\u201eDie Aufkl\u00e4rung\u201c), abgedruckt. Es war das erste Mal, dass ein Text Stalins unter diesem Pseudonym erschien.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Der Standard, ALBUM, 27.\/28. August 2016<\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,serif;\"><span style=\"font-size: small;\">***<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im J\u00e4nner und Februar 1913 hielt sich Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, besser bekannt unter dem Namen Stalin, in Meidling auf, um hier das bahnbrechende Werk \u201eMarxismus und nationale Frage&#8220; zu schreiben. 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